Viva la März!

Willkommen in März, dabei belgeiten wird Euch, folgendes Programm!
Zusätzlich ist Mittwochs und Samstags die Bar ab 21 Uhr geöffnet.
Ihr findet uns auch auf fb.com/nordpol.do

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Februar, 2019.

Folgendes erwartet Euch im Monat Februar. Wie immer gilt: Mittwochs und Samstag ist standartmäßig ab ca. 20 Uhr geöffnet. Für aktuelles checkt auch unsere Facebook-Seite fb.com/nordpol.do

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Wir widersprechen den Überwachungsplänen für die Münsterstraße

Pressemitteilung vom 05.02.2019

Videoüberwachung verdrängt Probleme und löst sie nicht.

Gewerbetreibende und Anwohner*innen sollen sich beim Nordpol melden.

Die Polizei Dortmund will Videoüberwachung auf der Münsterstraße installieren. Schon von 2020 an könnten Kameras rund um die Uhr an den Gebäuden das Geschehen auf der Straße live überwachen, teilten Stadt und Polizei Dortmund heute mit. Das Kneipenkollektiv „Nordpol“ sieht Persönlichkeitsrechte verletzt und lehnt die Pläne ab. „Sie sind kein Ansatz zur Lösung von Problemen, sondern verdrängen die alten und schaffen neue“, sagt Nordpol-Sprecherin Sara Trommler.

Schon vor zwei Jahren stand die Installation von Kameras im öffentlichen Raum zur Debatte. Damals war die Überwachung auf der Brückstraße eingerichtet worden, für die Münsterstraße hatte Polizeipräsident Gregor Lange den Wünschen einiger Law-and-Order-Liebhaber*innen aber eine Absage erteilt: „Die kriminogenen Orte in der Nordstadt sind austauschbar – dann müssten wir flächendeckend überwachen. Das wäre verdächtig nah an einem Polizeistaat. Das kann ja keiner wollen“, hatte er damals den „Nordstadtbloggern“ gesagt. „Damals hat der Polizeipräsident die Situation erfreulich differenziert eingeschätzt“, so Sara Trommler vom Nordpol. „Wir fragen uns, was ihn nun dazu bewogen hat, seine Meinung zu ändern. Denn die Situation hat sich ja nicht verändert.“

Aus Sicht des Nordpol-Kollektivs ist Videoüberwachung, die gerne verharmlosend „Beobachtung“ genannt wird, nicht nur ein teures, sondern auch ein wirkungsloses Instrument zur Kriminalitätsbekämpfung. „Deutschprachige und internationale kriminologische Untersuchungen kommen immer wieder zu demselben Ergebnis: Kameras im öffentlichen Raum verschieben Kriminalität allenfalls, können Sie aber weder verhindern noch die Probleme lösen“, so Trommler. Auch in der Brückstraße sind die Erfolge bisher eher bescheiden. Die Überwachung des Stadtraums sei nicht, wie von Polizeipräsident Lange behauptet, eine „sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Präsenzkonzept“, sondern vielmehr blinder Aktionismus ausgehend vom populistischen Gerede eines imaginierten „Sicherheitsgefühls“, das Probleme nicht ernst nimmt, sondern sie verdrängt. „Dass die Polizei Dortmund dafür wider besseren Wissens und ohne sinnvolle Argumente massive Einschränkungen von Persönlichkeitsrechten in Kauf nimmt und die früheren Bedenken über Bord wirft, nur weil es das novellierte Polizeigesetz plötzlich erlaubt, ist für uns nicht nachvollziehbar“, sagt Sara Trommler.

„Als unkommerzieller Ort für Kultur und Nachbarschaftstreffpunkt und als Anwohner*innen sind wir seit über fünf Jahren auf der Münsterstraße angesiedelt. Uns ist es von je her ein Anliegen, dass auf der Münsterstraße respektvoll miteinander umgegangen wird“, sagt Sara Trommler vom Nordpol. „Der Umgang der Menschen auf der Münsterstraße miteinander ist in der Regel freundlich. Wir wünschen uns, dass sich die Ordnungsbehörden dem auch verpflichten. Dazu braucht es nicht Vorverurteilungen und erhöhten Kontrolldruck, sondern Angebote zur Teilhabe und die Unterstützung derjenigen, die hier landen, weil sie anderswo verdrängt wurden.“

Polizeipräsident Lange sagte in der heutigen Pressekonferenz, dass er „auf Zuspruch hoff[e]“. Wir widersprechen. „Alle Anwohnerinnen und regelmäßigen Besucherinnen der Münsterstraße, die sich dem Widerspruch anschließen möchten wir einladen, über kontakt@nrdpl.org mit dem Nordpol-Kollektiv ins Gespräch zu treten. Wir wollen die Ankündigung aus Rathaus und Polizeipräsidium nicht einfach so hinnehmen“, so Trommler abschließend.

2019!!1

Und plötzlich ist 2019. Der Nordpol wünscht alle ein frohes neues Jahr. Hoffentlich sehen wir uns auch dieses Jahr wieder. Hier ein paar Optionen:

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[:de]Djelem Djelem – Das Roma-Kulturfestival in Dortmund[:]

[:de]

Auch in diesem Jahr findet wieder das Djelem Djelem- das Roma-Kulturfestival in Dortmund statt. Und auch dieses Jahr wollen wir es wieder Unterstützen und legen Euch die folgenden Veranstaltungen besonders ans Herz!

Samstag 22.9. 18-21 Uhr Dietrich-Keuning-Haus

Djelem Djelem Blockparty mit K.A.G.E., Krupplyn & more …
Skaten, Graffiti, Breakdance, Cypher, BBQ, Basketball
https://www.facebook.com/events/1789547381152117/

Sonntag 23.9. 13:30 Uhr Borsigplatz

Demonstrationszug für Vielfalt, Toleranz und Solidarität sowie gegen Antiziganismus
https://www.facebook.com/events/216761279197608/

Solidarisch gegen Hetzte und Ausgrenzung![:]

We talked about NORDPOL at Fast Forward 2018

The weekend of the 17th of August, we followed the invitation from Plan C and participated in a session on social centres at their festival Fast Forward. The aim of the session was to have a conversation about what it takes to found and run a social centre, to appreciate common problems in organising but also to inspire people in other cities and places to get together themselves.

Apart from us, there were representatives from the other social centres; from the Common House in London, Centro in Frankfurt/Main and the Cowley Club in Brighton. The social centres represented are diverse both when one looks at the city and the environment, in which they exist, but also with regard to their age. The oldest centre is the Cowley Club founded in 2002, while the newest one is Centro founded last year in 2017. Nevertheless, the exchange was fruitful, stimulating and motivating. For those who could not attend, we are summarising our contribution here.

The Nordpol although more a bar with more or less regular pub nights than a social centre still host a great variety of discussions, political talks, concerts, language courses of refugees, a weekly for free shop and provides a general infrastructure for left politics in Dortmund. The positive effects of its existence cannot be overstated; multiple other initiatives followed the model and within Dortmund the Nordpol is an integral part of the left landscape.

All that it took for the Nordpol to be founded was a relatively small groups of people coming together in 2012, collecting money and founding a registered association. After year of collecting, we started looking suitable places and pretty quickly we were lucky and spotted a pub in the heart of the Nordstadt, the northern part of the city centre, which is a neighbourhood struck with poverty heavily patrolled by the police because of the perceived high rate of street crimes, and which has high percentage of migrant workers intermixed with some students and left activists.

Of course not everything is perfect and runs smoothly in the Nordpol. Organising a social centres takes a lot of time and needs committed people. Bringing new people on-board is an ongoing process and a crucial part of keeping a social centre running. We also need to do a better job with regard to getting a foothold in the local community and reaching people beyond what is commonly called the left scene

All in all, social centres can be catalysts for change and even though they involve a lot of work, it’s worth it. The conversations during that session showed though the circumstances the social centres exist in are different often the same types of problems arise for instance who cleans the toilets? To build a future, we need to foster more of these conversations and learn from each other.