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Termin Informationen:

  • Fr
    10
    Sep
    2021

    [:de]Für die Stadt von Unten und das Gute Leben für Alle![:]

    5:00 pmMöllerbrücke

    [:de]Die Verhältnisse zum Tanzen bringen
    Corona hat die sozialen Ungerechtigkeiten mehr denn je offengelegt. Während in den Fleischfabriken und auf den Spargelfeldern Migrant:innen unter den schlimmsten Bedingungen schuften mussten, wurden die Folgen des Kaputtsparens des Gesundheitssektors offensichtlich. Gleichzeitig ertrinken weiterhin täglich Menschen vor der Festung Europa auf der Suche nach einem guten Leben. Die rechtsextremen Terroranschläge von Hanau und Halle, die Verstrickungen von Polizei und Geheimdiensten in den NSU-Komplex und rechtsextreme Chatgruppen machen die strukturellen Gefahren von Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus deutlich.Genauso zeigen die alltäglichen Diskriminierungen gegenüber queeren und Trans-Menschen, dass die etablierten Denkmuster und Machtstrukturen überholt sind und überwunden werden müssen.Auch wenn die Klimakrise droht unsere Lebensgrundlage zu vernichten, werden für den Profit weiter fossile Brennstoffe verfeuert als gäbe es einen Planet B. Es wird deutlich: Ein gutes Leben für Alle ist noch in weiter Ferne.

    Eine bessere Welt ist möglich…
    Die vergangenen Jahre waren aber auch geprägt von sozialen Kämpfen, wie etwa den weltweiten Protesten gegen rassistische Polizeigewalt im Rahmen von BlackLivesMatter oder den feministischen Kampagnen #NiUnaMenos und #MeToo. Ob Fridays for Future oder Ende Gelände – auch die Klimabewegung hat an Fahrt aufgenommen.

    …Auch vor deiner Tür!
    Während bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, baut die Stadt Dortmund millionenschwere Prestigeprojekte wie den Phönixsee. Während der Kohleausstieg besser gestern als morgen passiert wäre, ist die Stadt Dortmund einer der größten Anteilseigner des Klimasünders RWE. Während sich die einfachen Angestellten von Amazon, Gorillas und Lieferando für einen Hungerlohn in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen kaputt schuften, werden in den Chefetagen gigantische Gewinne eingefahren.

    Kämpfe verbinden und Freiräume schaffen
    Wir wollen dieser Gesamtscheisse, eine bunte, widerständige, eine vielfältige Perspektive entgegensetzen, unsere Kämpfe verbinden und Freiräume schaffen. Lasst uns unseren Widerstand auf die Straße tragen und zusammen mit euch die Verhältnisse zum Tanzen bringen. Eins ist dabei klar: Eine Parade reicht nicht aus, um diese Welt grundlegend zu ändern. Aber wir sind gekommen, um zu bleiben.Wir wollen Räume für soziale Bewegungen schaffen, in denen an Utopien und Träumen gewerkelt werden kann. Wo sich zusammen getan und ausgetauscht werden kann. Räume, wo die Einzelnen sich entfalten und Kämpfe für eine bessere Welt vorbereitet werden können.

     

    Mehr Infos: https://www.söz.org[:]